Ich weiß es doch auch nicht!!

Mein kleines Weblog erstaunt mich immer wieder aufs Neue. Mittlerweile sind nämlich meine Statistiken sowas wie mein eigener kleiner Newsfeed geworden. Die Suchanfragen, die dabei zum Auffinden meines Blogs geführt haben sind manchmal wirklich spannend. Irgendwas muss da nämlich grad in Hamburg los sein! Auffallend viele Leute suchen in den letzten Tagen nach Tim Mälzer und Nina (Gibt es die noch? Bekannt wurde sie jedenfalls als Assistentin von oben genanntem Fernsehkoch). Ich weiß ja gar nicht, ob diese Frau überhaupt einen Nachnamen hat – obwohl ich stark davon ausgehe – aber sind die denn noch ein Paar? Google findet anscheinend meinen uralten Beitrag dazu (der wird wohl noch in Stein gemeißelt auf meinem Grab stehen) unglaublich relevant und schickt alle Leute, die gerade über das Liebesleben von Tim Mälzer rätseln, auf meinen Blog. Willkommen liebe Gäste – hier geht es eigentlich um andere Sachen – aber ihr könnt natürlich auch gerne wegen meinem Freund Tim vorbeigucken. Es tut mir leid, dass ich euch enttäuschen muss, leider weiß ich auch nicht, wie es bei Nina und Tim um die Beziehung bestellt ist und ich weiß auch nicht, ob er mit der Mitjurorin aus „Mein Restaurant“ was hat. Soooo sorry. In solchen Fällen verweise ich gerne auf diverse Klatschblätter und Boulevardmagazine. Für Tim persönlich würde es mir natürlich leid tun, wenn es ihn kurz vor Weihnachten erwischt hätte. Nicht schön sowas. Aber mal ohne Scherz: Diese Google-Listings können sehr irreführend sein und die Reihenfolge erscheint dem Sucher manchmal sehr willkürlich. Es ist wohl leider einfach zu simpel sich auf Google zu verlassen, als sich alternative Suchstrategien zu überlegen. Sehr lesenswert ist dazu übrigens der Beitrag von Nick Carr. Nur damit ich den Anspruch dieses Beitrags noch ein bisserl retten kann. 🙂

Merry X-Mas bei w.e.b. Square

Gerade rechtzeitig erschien gestern die neue Ausgabe von w.e.b. Square – die Online-Zeitschrift des Instituts für Medien und Bildungstechnologie (imb). Die neue Ausgabe dreht sich thematisch um die Bereiche Social Software und Web 2.0. Neben studentischen Ausgaben, gibt es auch ein Editorial von Mandy.

Das Titelbild verdient meines Erachtens großes Lob – es ist super geworden:

2008-021

Für alle, die sich für die Thematik interessieren, eine gute Möglichkeit an gute (im Rahmen von w.e.b. Square werden nur sehr gute studentische Arbeiten veröffentlicht) und neue Texte zu kommen.

Die Ökonomisierung der Bildung

Gestern abend war ich in München, um am dritten Themenabend der Reihe „Ist die Ökonomisierung der Bildung ökonomisch?“ teilzunehmen. Bei den vorausgegangenen Abenden ging es um die Bereiche Kindergarten und Schule, gestern stand die Universität auf der Agenda.

Prof. Fritz Böhle von der Uni Augsburg gab zunächst einen knappen Überblick, was man unter Ökonomisierung im Kontext Universität verstehen kann, z.B. die Anpassung des Studiums and die Bedürfnisse des Arbeitsmarkt, die Nachfrage der Unternehmen und die Ausrichtung auf unmittelbare Verwertbarkeit. Dann wurde es ernst: Können diese ökonomischen Prinzipien auch auf die universitäre Bildung übertragen werden?

Ein kurzes Rollenspiel mit Videoausschnitten stellten die Probleme, vor der Lehrende und Studierende stehen noch einmal anschaulich dar.

Prof. Wolfgang Herrmann und Prof. Jürgen Mittelstraß (der von der gleichnachmigen Kommission) stellten dazu am Anfang ihre zunächst gegensätzlichen Positionen dar. Am Ende der Diskussion waren sie sich zwar dann eigentlich einig, aber gut.

Die anschließende Diskussion des überwiegend männlichen Publikums war leider eher eine Aneinanderreihung von Monologen – obwohl es einige sehr spannende Ansätze gab, die aber aufgrund von Zeitdruck und nur zu zögerlichem Eingreifen der Moderatorin nicht weiter verfolgt werden konnten. Schwerpunkte der Gespräche waren natürlich der Bologna-Prozess und die damit einhergehende Umstellung auf Bachelor-/Masterstudiengänge. Spannend war dabei die Frage, wie es sein kann, dass externe Ratingagenturen ohne wissenschaftlichen Weitblick über die Existenz eines Studiengangs entscheiden können. Dazu passend war außerdem die Autonomie der Lehrenden ein heißes Thema.

Für mich persönlich stellt sich die Frage, ob die Universität sich zusehends zu einem wirtschaftlichen denkenden und agierenden „Unternehmen“ mit Bildungsschwerpunkt entwickelt eigentlich gar nicht mehr. Die Frage ist doch vielmehr, wie man mit diesen geänderten Bedingungen umgeht! Gibt man der „Exekutive“ an den Unis, das heißt Professoren und Lehrenden den nötigen Handlungsspielraum, um ihre Lehre und die Sorge um den Haushalt in einen gesundes Gleichgewicht zu bekommen oder verlangt man Effizienz und Effektivität ohne die dafür nötigen Grundlagen zu schaffen?

Lösen konnten wir das Problem gestern abend zwar nicht, allerdings war es dennoch interessant und vor allem ein schöner Abschluss der vom Verein Ökonomie und Bildung organisierten Diskussionsreihe.

Was macht einen Arbeitgeber sexy?

Dieser Frage geht Dominik in seiner Masterarbeit nach. Ich gebe zu, vielleicht spielt „sexiness“ nicht die ausschlaggebene Rolle bei der Auswahl eines potenziellen Arbeitgebers, aber es scheint doch Attraktivitätsfaktoren zu geben, die entscheidend sind.

Für seine Abschlussarbeit hat Dominik eine Online-Umfrage erstellt. Gerne möchte ich auch die Leser meines Blogs auf diese aufmerksam machen und zur Teilnahme anregen. Zur Umfrage geht es hier.

Stimmt!

Manche Sachen sind so selbstverständlich, dass man überhaupt keinen Gedanken daran verschwendet, warum das so ist. Zum Thema kulturelle Unterschiede gehört die Sprache zwingend dazu. Erst durch diesen Blog ist mir so wirklich bewusst geworden, dass es im Englischen tatsächlich keine Akzente, Pünktchen oder sonstige Schnörkel an den Buchstaben gibt. Jede gängige Sprache, die mir bekannt oder vertraut ist, hat mindestens eines dieser „Sonderzeichen“. Fällt jemand noch eine andere Sprache außer Englisch ein, die ganz und gar unverziert ist?