Merry X-Mas bei w.e.b. Square

Gerade rechtzeitig erschien gestern die neue Ausgabe von w.e.b. Square – die Online-Zeitschrift des Instituts für Medien und Bildungstechnologie (imb). Die neue Ausgabe dreht sich thematisch um die Bereiche Social Software und Web 2.0. Neben studentischen Ausgaben, gibt es auch ein Editorial von Mandy.

Das Titelbild verdient meines Erachtens großes Lob – es ist super geworden:

2008-021

Für alle, die sich für die Thematik interessieren, eine gute Möglichkeit an gute (im Rahmen von w.e.b. Square werden nur sehr gute studentische Arbeiten veröffentlicht) und neue Texte zu kommen.

Wozu ein Wiki?

Bei der intensiven Auseinandersetzung mit Weblogs im Kontext Web 2.0 kommt man nicht umhin sich auch mit anderen Formen der Social Software zu beschäftigen. Ich gebe zu, ich bin kein exzessiver Nutzer von Wikis (…na ja, vielleicht als Rezipient, nicht als Produzent), aber diese Grafik zeigt, welchen Vorteil ein Wiki gegenüber Email bieten kann.

meinVZ

Die kreativen Köpfe beim StudiVZ sind wirklich zu bewundern. Jetzt kommen sie mit „meinVZ“ daher – da dürfen sich die ganzen Nicht- (mehr) Studis, die bislang ihr Unwesen im Netzwerk treiben, outen. „Hallo, mein Name ist Hützelmützel und ich bin ein Nicht-Student.“ Soviel soziales Interesse, ja soviel Verständnis für die latenten Schuldgefühle der eigentlich im zielgruppenunpassenden Netzwerk gefangenen User hätte ich dem StudiVZ gar nicht zugetraut. Ändern tut sich optisch wohl nix. Nun gut, jetzt sieht man gleich, wer zur vermeintlichen Bildungselite des Landes gehört und wer nicht, aber sonst? Wieder mal viel Wind um nix. Obwohl… Für die Macher lohnt sich diese weitere Aufgliederung natürlich schon – zielgruppenspezifische Werbung ist somit ja noch besser möglich. Die kritische Masse wird auf der millionenfach besuchten Seite definitiv erreicht. Gehen wir davon aus, dass ein ehemaliger Student über ein besseres Einkommen als der Ottonormalstudent verfügt, dann kann ich mir gut vorstellen, dass dieser Personenkreis in Zukunft mit besonders netten Angeboten bedacht wird. Ach wie schön…und das alles aus purem Altruismus.