Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen…ich auch.

Schritt für Schritt wird das allmählich was mit meiner Masterarbeit. Im Grunde habe ich ja noch Zeit, aber meine innere Uhr sagt mir irgendwie, dass ich die Arbeit gerne zügig fertig stellen möchte. Natürlich ist das auch im Hinblick auf die Daten interessant. Im Kontext des Web 2.0 ist alles recht kurzlebig und deshalb will ich die Ergebnisse zeitnah zur Verfügung stellen.

In den letzten Wochen habe ich die Datenanalyse der Online-Befragung angepackt. Und an Daten hat es in der Tat nicht gemangelt. Das war ein wichtiger Schritt für die bevorstehenden Interviews mit meinen Experten, die ich diese und nächste Woche durchführen werde. Die Termine sind entweder schon fix oder zumindest der Termin zur Terminvereinbarung ist es – von daher bin ich guter Dinge. Ein Aufnahmegerät konnte ich auch noch organisieren (und das war gar nicht so einfach 😉 ) aber dankenswerterweise hat Ulrich aus dem Medienlabor sich meiner angenommen und mich mit den technischen Gerätschaften versorgt. Hier kann ich mal einen positiven Aspekt der Studiengebühren herausheben: Ohne diese wäre das Teil an der Uni nicht verfügbar gewesen. Jetzt habe ich ein Hightech-Aufnahmegerät, mit dem man wohl selbst ein Konzert der Rolling Stones in perfekter Tonqualität aufzeichnen könnte – also gerade gut genug für meine Experten. Die Entwicklung des Leitfadens für die Interviews lief recht unproblematisch. Nachdem die Befragung analysiert war, haben sich die entsprechenden Fragen praktisch von selbst ergeben.

Nach den Interviews habe ich zumindest alle Teile der Empirie durchgeführt. Dann muss es eigentlich „nur“ noch zu Papier gebracht werden. Es ist noch ein ganzes Stück Arbeit aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Gut, dass ich mir für meine Abschlussarbeiten immer Themen herausgesucht habe, die mich wirklich fesseln (Stichwort: intrinsische Motivation) – das kann ich auch nur jedem anderen Studierenden raten: Sucht euch etwas aus, was euch wirklich interessiert!

4 Kommentare zu “Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen…ich auch.

  1. mediensucht sagt:

    Naja, bei mir hieß es „Nimm das, was überhaupt möglich ist“. Das hat man davon, wenn man einen Studiengang belegt, der dann ganz urplötzlich in die Versenkung geschickt wird (Tschö Kommunikationswissenschaften an der TU Berlin)! Ich habe es dann immerhin doch noch mit einer „1“ in der Magisterarbeit geschafft, insgesamt sind mir aber bestimmt zwei Studien-/Lebensjahre flöten gegangen …

    Na, Schluss mit dem Gejammer! Bei Dir scheint es ja zu laufen! Alles Gute dafür! 😉

  2. Intrinsische Motivation klingt lecker, ich bin bisher leider immer mit meinen Forschungsinteresse in Teams auf Eis gelaufen, aber ich hab ja noch Zeit bis ich dann mal irgendwann mein Dipom schreibe. Viel Erfolg, währ kuhl wenn du deine Ergebnisse hier publizieren würdest.

    Lg Christian

  3. taragramm sagt:

    Hi Christian,

    das hab ich eigentlich schon vor – es scheint starkes Interesse an den Ergebnissen zu geben und von daher wäre es ja schade, wenn ich die Arbeit lediglich für die Aktenablage produziere.

    Viele Grüße,
    Tamara

  4. Na das ist doch mal Super :P. Ich überlege noch ob ich die Dten meiner Beobachtungsstudie veröffentlichen soll, da gings um Gerechtigkeitspsychologie, aber erstmal schauen wie die aussieht, wenn sie dann vollständig in APA-Format vorliegt.

    Lg Christian

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