Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen…ich auch.

Schritt für Schritt wird das allmählich was mit meiner Masterarbeit. Im Grunde habe ich ja noch Zeit, aber meine innere Uhr sagt mir irgendwie, dass ich die Arbeit gerne zügig fertig stellen möchte. Natürlich ist das auch im Hinblick auf die Daten interessant. Im Kontext des Web 2.0 ist alles recht kurzlebig und deshalb will ich die Ergebnisse zeitnah zur Verfügung stellen.

In den letzten Wochen habe ich die Datenanalyse der Online-Befragung angepackt. Und an Daten hat es in der Tat nicht gemangelt. Das war ein wichtiger Schritt für die bevorstehenden Interviews mit meinen Experten, die ich diese und nächste Woche durchführen werde. Die Termine sind entweder schon fix oder zumindest der Termin zur Terminvereinbarung ist es – von daher bin ich guter Dinge. Ein Aufnahmegerät konnte ich auch noch organisieren (und das war gar nicht so einfach 😉 ) aber dankenswerterweise hat Ulrich aus dem Medienlabor sich meiner angenommen und mich mit den technischen Gerätschaften versorgt. Hier kann ich mal einen positiven Aspekt der Studiengebühren herausheben: Ohne diese wäre das Teil an der Uni nicht verfügbar gewesen. Jetzt habe ich ein Hightech-Aufnahmegerät, mit dem man wohl selbst ein Konzert der Rolling Stones in perfekter Tonqualität aufzeichnen könnte – also gerade gut genug für meine Experten. Die Entwicklung des Leitfadens für die Interviews lief recht unproblematisch. Nachdem die Befragung analysiert war, haben sich die entsprechenden Fragen praktisch von selbst ergeben.

Nach den Interviews habe ich zumindest alle Teile der Empirie durchgeführt. Dann muss es eigentlich „nur“ noch zu Papier gebracht werden. Es ist noch ein ganzes Stück Arbeit aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Gut, dass ich mir für meine Abschlussarbeiten immer Themen herausgesucht habe, die mich wirklich fesseln (Stichwort: intrinsische Motivation) – das kann ich auch nur jedem anderen Studierenden raten: Sucht euch etwas aus, was euch wirklich interessiert!