Juhu! Ich hab ’ne Tüte

Menschen sind ja so leicht zufrieden zu stellen. Studenten sowieso. Gibst du ihnen eine Tüte, sind sie happy. Bevor es hier zu Missverständnissen kommt: Es geht um Werbegeschenke. Jedes Semester aufs Neue kann man ein interessantes Phänomen beobachten. So gegen halb 12, wenn der erste Schwung der Lehrveranstaltungen zu Ende ist, entdeckt man sie auf einmal vereinzelt an der Uni: Tütenträger. Schnell werden vielsagende Blicke mit dem Kommilitonen ausgetauscht und dann heißt es schnell sein. Die Tüte ist nämlich ein unverkennbares Zeichen unter Studenten, dass vor der Mensa Werbegeschenke verteilt werden. Und wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die müden, von humbold’schen Weisheiten gerade in Ruhezustand versetzten Knochen, müssen daraufhin blitzschnell zu Höchstleistungen getrieben werden. Jede Sekunde zählt. Und je nachdem, wo auf dem Campus man sich befindet, könnte es knapp werden. Übersehen kann man das Verteilkommando nicht. Die Traube von Menschen zeigt unübersehbar den Weg zu den Freebies. Heute war es wieder soweit: Gender Mainstreaming ist bei den Tüten-Marketern noch nicht angekommen, weshalb beim Anstellen für das begehrte Gut eine strikte Trennung von Männern und Frauen einzuhalten ist. Einmal ist es mir gelungen sogar auch eine Tüte für das andere Geschlecht zu ergattern…aber das war ein wirklich einmaliger Glückstreffer. Wie dem auch sei, die Ausbeute war jedenfalls groß: Eine riesige Packung Cerealien (scheint grad irgendwie Thema bei mir zu sein) und diverse andere Goodies waren diesmal drin. Vielen Dank an die Sponsoren! I appreciate it. 🙂

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