Du kommst mir gerade recht!

Jeder Mensch, der einem begegnet, hilft einem auf die eine oder andere Weise weiter. Ganz ehrlich, davon bin ich total überzeugt! Diesmal meine ich das ganz im übertragenen Sinne. Die Begegnungen mit den verschiedensten Leuten hat immer einen Einfluss auf das persönliche Weiterkommen oder die Art, wie man über gewisse Sachen denkt oder spricht. Manche sagen dazu „Sozialisation“, aber ich glaube, dass das noch etwas grundlegender ist. Eltern, Geschwister, Freunde – klar, mit diesen Personen verbringen wir von Geburt an viel Zeit – die müssen ja irgendwie auf uns „abfärben“ (und wir auf sie). Auch zufällige Begegnungen und Menschen, die man nicht intensiv kennen lernen kann, beeinflussen die eigene Sicht der Dinge. Derzeit bemühe ich mich, meine Umwelt etwas bewusster wahrzunehmen und noch mehr auf das Tun der Anderen und meine Reaktion auf das Verhalten zu achten. Ein banales Beispiel: Warum führe ich diesen Blog? Weil ich es von meinen Kollegen gesehen habe. Fand ich interessant, wollte ich auch ausprobieren. Ich weiß, dass es anderen genauso ging: Durch meinen (und natürlich auch andere) Blog(s) wurden sie quasi zum eigenen Online-Journal inspiriert. Es gibt eine Freundin, die hat neulich zu mir gesagt: „Wenn ich weiß, dass du in meine Wohnung kommst, dann scan ich innerlich immer meine Räume ab, um zu sehen, ob ich auch ordentlich aufgeräumt hab.“ Total seltsam aus meiner Sicht – aber anscheinend hat sie den Eindruck, bei mir wäre es immer aufgeräumt und deshalb würde ich das von ihr auch erwarten. (Ganz ehrlich: Ist mir total egal, wie es bei anderen aussieht.) Aber mir geht es in anderen Situationen auch so. Durch Verhalten anderer wird meine Neugierde geweckt und ich beschäftige mich mit Themen, die mich von alleine wahrscheinlich eher nicht interessiert hätten. Das empfinde ich nicht als „Nachahmung“, sondern für mich ist das praktische Lebenshilfe: Wir alle spornen uns durch unser Verhalten gegenseitig an – natürlich nur, wenn man in der Lage ist, die Eindrücke des Tages in positive Bahnen zu lenken. Um dem Ganzen eine nachvollziehbare Aussage zu geben: Wenn ich im Leben weiterkommen will, dann hab ich nur eine Möglichkeit: Nicht neidisch oder mit Argwohn auf andere Menschen blicken, sondern die positiven (und auch negativen) Aspekte des Gesehenen reflektieren und auf passende Weise in das eigene Leben integrieren.

2 Kommentare zu “Du kommst mir gerade recht!

  1. Daniel sagt:

    Dem kann ich mich nur anschließen…!

    (…jetzt mach ich ja genau das oben schriebene: Mach mir Gedanken zu Deiner Meinung – komme zu dem Entschluß, dass Du recht hast – teile das hier mit – Horizont erweitern – an andere weitergeben…)

    Wir profitieren alle… :-))

  2. taragramm sagt:

    Das freut mich, wenn du das so siehst! 🙂 LG Tara

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