Für die Leute, die mit mir studieren, ist das schon ein alter Hut, aber aus aktuellem Anlass will ich an dieser Stelle mal auf das CMap-Tool der IHMC hinweisen. Concept Maps, oder eben „CMaps“ sind ähnlich wie Mind Maps, grafische Wegweiser durch den Gedankendschungel. Begriffe werden miteinander in Verbindung gesetzt und man kann leichter Zusammenhänge zwischen Konzepten, Begriffen und Thesen erkennen. Für die Überlegungen zu meiner Masterarbeit habe ich mich seit längerem wieder einmal dieses Werkzeugs bedient und es hat mir geholfen, meine wirren Gedankengänge zumindest ein bisschen zu sortieren. Die Erstellung von Cmaps kann über Präsentationssoftware wie PowerPoint gemacht werden – einfacher geht es jedoch mit dem downloadbaren Cmap-Tools der IHMC. Es ist zwar eine Registrierung erforderlich, aber für den nicht-kommerziellen Gebrauch ist die Nutzung entgeltfrei.
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Nachdem ich langsam aber sicher im neuen Zuhause angekommen bin, habe ich wieder einen freien Kopf um mir Gedanken über meine Masterarbeit zu machen. Sicher bin ich mir, dass ich im Kontext Knowledge Blogs schreiben will – die Idee gab es schon vor dem Arbeitsbericht, aber die Arbeit daran hat mich nur noch mal in meiner Entscheidung bekräftigt. Derzeit plagt mich jedoch das Problem des empirischen Teils. Woran will ich diese theoretischen Überlegungen überprüfen? Natürlich ist mir bewusst, dass der untersuchte Bereich ohnehin sehr klein und nicht repräsentativ sein wird, aber trotzdem will ich mein Herzblut, meine Zeit und meine Energie in etwas (für mich) spannendes und interessantes einbringen. Und da etwas zu finden ist gar nicht so einfach. Wenn ich die freie Wahl hätte, wüsste ich schon, was ich wollte: Ein kleineres Unternehmen oder eine Abteilung in der freien Wirtschaft, die in Weblogs ihre tägliche Arbeit reflektiert. Hier gibt es nur ein paar kleine Probleme: Wie soll ich Leute finden, die dazu bereit sind? Und außerdem gibt es hier auch die Schwierigkeit der Geheimhaltung: Wenn es sich um offene, für jeden zugängliche Blogs handelt, so werden sicherlich einige Problembereiche keinen Einzug in die Einträge finden – Kunden und Chefs wären ansonsten wohl wenig begeistert. Ideal wäre ein Unternehmen, die ohnehin schon mit dem Prinzip des Bloggens vertraut ist, somit weniger Anlaufschwierigkeiten zu befürchten wären. Aber was ist schon ideal? Irgendwie warte ich noch auf die zündende Idee. Vielleicht hat ja jemand da draußen einen heißen Tipp für mich?
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