Öffentliches Konsultationsverfahren für EU-Projekte

November 10, 2009 at 7:13 (Arbeit, Linktipps, Uni & Co) (, )

Nachdem ich gerade mitten in den Arbeiten zum Zwischenbericht für das EU-Projekt bin, kommt dieser Aufruf gerade recht: Die EU denkt wohl darüber nach, die Finanzbestimmungen und Abrechnungsverfahren in den Projekten zu vereinfachen. Dazu bittet sie nicht nur Institutionen, sondern auch Bürger, konstruktive Vorschläge abzugeben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Regelungen teilweise schon etwas undurchsichtig sind und eine Vereinfachung sicherlich hilfreich wäre. Zur „Public Consultation“ geht es hier.

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Petition: Wissenschaftliche Publikationen

November 10, 2009 at 6:55 (Gedanken, Linktipps, Uni & Co) (, )

Im Moment läuft eine Petition, die durchsetzen will, dass die Öffentlichkeit kostenfrei Zugriff auf Publikationen erhält, die aus staatlich finanzierter Forschung hervorgehen. Ich finde, dass das Sinn macht, denn warum sollen die Bürger doppelt zahlen (einmal durch die Steuern; dann noch einmal für den Erwerb der Publikation). Es wird groß gepredigt, dass man Bürger braucht, die über solides Wissen, Schlüsselkompetenzen und Fähigkeiten im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien haben. An der Umsetzung scheint es aber irgendwie zu hapern. Die Petition ist zumindest ein guter Anlass, um die Rechte des Einzelnen im Rahmen einer Wissensgesellschaft zu stärken.

(Danke an Sandra für den Linktipp!)

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Erfahrungsbericht bei e-teaching.org

Oktober 28, 2009 at 12:46 (Blogosphäre, KaffeePod, Linktipps, Publikationen, Uni & Co, Web 2.0) (, , )

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Bei e-teaching.org läuft seit ein paar Wochen ein Special zum Thema „E-Learning – die Sicht der Studierenden“. Gemeinsam mit Christian habe ich einen Erfahrungsbericht zu unserem Projekt KaffeePod geschrieben. Ziel war es, die verschiedenen Perspektiven, die wir im Projekt haben, d.h. die der Studierenden und die der Dozierenden, deutlich zu machen. Seit gestern ist der Bericht online und kann hier gelesen werden. Auch Gabi hat sich schon ihre Gedanken zum E-Learning-Special gemacht. Ihren Beitrag dazu gibt es hier.

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GMW09: Last but not least…

September 19, 2009 at 6:02 (Augsburg, Gedanken, KaffeePod, Linktipps, Uni & Co, Web 2.0) (, , , , )

… möchte ich neben allen anderen, die das bereits in reflektierter, unterhaltsamer und gewohnt ausführlicher Art gemacht haben, ein kurzes Resümee über die GMW09 ziehen.

Für mich war es die erste GMW-Tagung – viele andere hatten mir schon über den Charakter eines Klassentreffens berichtet, in der sich die Community jährlich trifft. Diesen Eindruck kann ich von meiner Seite nur bestätigen. Man kennt sich auf der GMW – oder man lernt sich kennen. Ich fand es schön, dass ich z.B. Joachim Wedekind und Christian Spannagel, die ich während dem Schreiben meiner Masterarbeit virtuell kennengelernt hatte, auch mal persönlich treffen konnte.

Mein persönliches Highlight war natürlich der Vortrag zum KaffeePod: Der Raum war sehr gut besucht und auch die Nachfragen, Diskussionen und Kommentare am Ende zeugten von Interesse an dem Projekt. Als ich nach der Session dann erfuhr, dass wohl im Vortrag so etwas wie „KaffeePod scheint eine gute Sache zu sein“ über Twitter lief, hab ich auch diesem Medium ein bisschen mehr Sympathie zukommen lassen können. ;) (Insgesamt bestimmte auch Twitter die GMW. Tatsächlich haben wohl nur wenige sehr viel getwittert, aber die Diskussion wurde dadurch auf jeden Fall am Laufen gehalten.) Die komplette Session widmete sich audiovisuellen Medien in der Lehre und Gabis Vortrag, der bald nach uns kam sorgte für Furore im Saal. Gut, dass mein Sitzplatz bereits gesichert war, sonst wäre es knapp geworden.

Die beste Keynote hielt m.E. Wolfgang Coy, der trotz anfänglicher technischer Schwierigkeiten (, die er mit einem Augenzwinkern kommentierte) einen gut aufbereiteten Vortrag zu Wikipedia und die historische Entwicklung dorthin hielt.

Das imb Augsburg bekam dann am Mittwoch den Publikumspreis des Medida-Prix verliehen. Der Festakt fand im Botanischen Garten in Berlin statt. Eine sehr schöne Location für die Verleihung, die von einer, ja, man kann sagen, extrem unterhaltsamen Andrea Thilo moderiert wurde. Da wurde vor lauter Aufregung schon die ein oder andere Krawatte noch auf dem Weg zur Bühne gebunden oder eine Laudatio vergessen. Der Ausklang war bestimmt von regen Diskussionen über die Entscheidungen zu den Gewinnern aus Bremen und Zürich, die sich mit ihren Projekten das Preisgeld von 100.000 Euro (gestiftet vom BMBF) teilen.

Fazit: Gute Stimmung, gute Organisation und interessante Sessions. Ich bin zufrieden. :)

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GMW09 – Vortragsfolien

September 16, 2009 at 10:25 (Augsburg, KaffeePod, Medien, Uni & Co) (, , )

Ein kurzer Beitrag direkt von der GMW09, wo wir gestern unser Konzept zum KaffeePod vorstellen konnten. Um einen Einblick in unseren Vortrag zu geben, hier schon mal vorab die Folien. Der Beitrag ist bereits in gedruckter Form im Tagungsband enthalten, wird aber nächste Woche auch online zugänglich sein. Dann kann der Interessierte sich tiefer in unsere Ideen einlesen.

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www.kaffeepod.de

September 12, 2009 at 7:39 (Augsburg, KaffeePod, Linktipps, Medien, Uni & Co, Web 2.0, betacampus) (, , , , )

Die Website zum Projekt KaffeePod ist fertig. Pünktlich zur GMW09 wurde die Seite gelauncht, und die beiden ersten Podcasts stehen bereits zum Anhören und Download zur Verfügung.

Wir haben uns entschieden zum Start gleich zwei Folgen online zu stellen. Zum einen möchten wir damit dem Durst nach dem KaffeePod, der uns in der letzten Zeit verstärkt aufgefallen ist, stillen. Zum anderen zeigt sich so schnell die Verschiedenheit der einzelnen Folgen. Aus früheren Erfahrungen mit Hörspielprojekten haben wir mitgenommen, dass man in Sachen Nachhaltigkeit und Kontinuität an der Universität oftmals an seine Grenzen stößt, wenn man Projekte sehr stark an bestimmte Personen knüpft. Mögen diese noch so sehr mit Herzblut an dem Vorhaben arbeiten – die natürliche Entwicklung ist einfach, dass Studierende irgendwann die Universität verlassen und neue Wege (und neue Projekte) gehen. Insofern war es erklärtes Ziel zwar Konstanten (z.B. in Form des zentralen Ortes, der Cafeteria) einzusetzen, aber von Beginn an Strukturen zu schaffen, die eine längerfristige Auslegung des Konzepts ermöglichen.

Die beiden Folgen zeigen, dass zwei unterschiedliche Gruppen im großen Kontext des universitären Lebens sehr verschiedene Wege gehen können. Ein KaffeePod zeigt auf, welche Möglichkeiten für Studierende mit Kind bestehen. Dabei werden sehr anschaulich die unterschiedlichen Etappen von Schwangerschaft über Kinderkrippe bis zum Kindergarten aufgezeigt. Die zweite Gruppe hat sich mit dem Thema „Lernen und Lehren“ auseinandergesetzt. Besonders im Hinblick auf die Erstsemester, die in den nächsten Wochen die Uni das erste Mal erstürmen, halte ich das für eine wichtige zusätzliche Informationsquelle um wichtige Fragen über Veranstaltungen, Prüfungen etc. zu klären.

Zusätzlich haben wir gestern die Nachricht erhalten, dass der KaffeePod für ausländische Studierende (eine Erweiterung der Ursprungsidee mit einem mehrsprachigen KaffeePod) beim Wettbewerb Generation-D in die nächste Runde gekommen ist und sich nun zu den 20 Finalisten zählen darf. :) Ich bin ehrlich begeistert über den Zuspruch und die Offenheit, die der KaffeePod erfährt! Wie bereits geschrieben, geht es uns darum nachhaltige Strukturen zu schaffen. Bislang sieht es so aus, als würde uns das sehr gut gelingen. Trotz aller Euphorie versuchen wir natürlich auch ein selbstkritisches Auge auf uns zu werfen, so dass auch eine kontinuierliche Verbesserung der Ausgangsidee stattfindet.Wir sind deshalb gespannt auf die Diskussion zu unserem Vortrag am Dienstag.

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Counting down to zero!

September 1, 2009 at 5:30 (KaffeePod, Seminar, Uni & Co, Web 2.0) (, , , )

1. September: Nicht nur ist heute meteorologischer Herbstanfang, nein, heute war auch die Deadline für die fertigen KaffeePods. Alle Studierenden haben pünktlich abgegeben und ich freue mich schon heute, wenn wir die fertigen Podcasts endlich auf unserer Website, die in den Startlöchern steht, präsentieren können. In zwei Wochen fahren wir (d.h. Sandra und ich) auf die GMW um dort unser Paper (sobald es online steht, werde ich an dieser Stelle darauf verlinken) zum KaffeePod auf der Tagung zu präsentieren. Bis dahin werden die letzten Arbeiten an der Internetpräsenz abgeschlossen sein und wir können endlich die kreativen Ideen und  Geschichten der Studierenden vorzeigen.

Sehr viel Engagement ist von Seiten des ganzen Teams und auch von den Studierenden in das Projekt geflossen und das Konzept steht unserer Meinung nach auf einer sehr soliden Basis, weshalb wir auch im nächsten Semester die Arbeit am KaffeePod weiterführen werden. Ich biete deshalb im Wintersemester erneut ein Seminar an – an spannenden Themen mangelt es nicht – und auch Sandra wird mit dem Begleitstudium die Kooperation und Distribution rund um den KaffeePod weiter vorantreiben. Ich denke die Sache wird so schnell nicht erledigt sein, erstens weil das Projekt zu unserem ganz persönlichen „Baby“ geworden ist und zweitens weil auch im Zuge von Bologna ein großer Bedarf besteht, innovative und zielführende Konzepte zu entwickeln, von denen Studierende und Hochschule gleichermaßen profitieren können.

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Alles neu!

August 25, 2009 at 11:13 (Gedanken, Uni & Co) (, , )

Die Universität Augsburg hat sich einen Relaunch gegönnt. Auf der Seite der Universität ist seit heute das neue Erscheinungsbild zu bewundern. Das Logo ist noch etwas gewöhnungsbedürftig und auch an die Aufmachung muss man sich erst einmal gewöhnen. Das neue Layout wirkt auf jeden Fall neuer und frischer und weniger überladen. Die Umstellung scheint nicht ganz ohne Probleme abgelaufen zu sein, waren doch den ganzen Vormittag die Uni-Server ausgefallen. Nichts ging mehr… Schön wäre es gewesen, wenn man als Admin auch über die Änderungen vorab informiert worden wäre. Meine Projektwebsite sieht nun jedenfalls ganz anders aus. Aber man soll ja offen für Neues sein, oder? ;)

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Kurzer Hinweis auf Betacampus-Blog

Juli 6, 2009 at 4:37 (Bücher, KaffeePod, Linktipps, Uni & Co, betacampus)

Wie ich bereits hier berichtet habe, wird das Projekt KaffeePod auch im Rahmen des Betacampus-Wettbewerb gefördert. Ein begleitendes Projekt-Weblog dokumentiert dabei die Fortschritte der einzelnen Gruppen. Für alle Interessierten deshalb hier der Link zum Blog – ich habe ihn allerdings auch in meine Blogroll aufgenommen. Ich finde, so bekommt man einen guten Überblick, wie der derzeitige Stand der einzelnen Gruppen ist und kann ein bisschen hinter die Kulissen gucken. Unser Team bloggt auch dort fleißig – es lohnt sich also vorbeizuschauen!

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Aktueller Stand im Seminar

Juli 5, 2009 at 6:54 (KaffeePod, Seminar, Uni & Co)

Ich will die Gelegenheit nutzen, um noch einmal einen kurzen Bericht zum status-quo im KaffeePod-Seminar zu geben. Das Semester neigt sich dem Ende zu und die einzelnen Gruppen haben wirklich gute Konzepte vorgelegt. Jedes Team hatte sehr unterschiedliche Ideen, wie es ihr Thema in Szene setzen will. Mein Plan war es, die Stories in mehreren Stufen entwickeln zu lassen. Am Anfang wollte ich erst einmal eine Grundidee sehen, die ich dann mit ausführlichem Feedback bedacht habe. Nach einer Überarbeitung sollten die Studierenden dann ihre Konzepte im Plenum vorstellen, um gleich einmal zu sehen, wie die Ideen in großer Runde ankommen. Außerdem war mir sehr wichtig, dass nicht nur meine Meinung in die Gestaltung des Podcasts einfließt, sondern auch konstruktive Kritik und Anmerkungen von allen Seminarteilnehmern kommen. Obwohl das Seminar in Teams eingeteilt ist, sollen sich alle gegenseitig helfen und am Gesamtprojekt „KaffeePod“ arbeiten. Es war interessant, welche unterschiedlichen Möglichkeiten gewählt wurden, um das Konzept den anderen zu präsentieren. Denn, wie präsentiert man ein geplantes Audio-Stück, wenn es noch gar keinen einzigen Ton dazu gibt? Ich fand das sehr interessant, aber ich denke, im Großen und Ganzen haben es die Gruppen gut geschafft, ihre Ideen den anderen deutlich zu machen. Das Feedback aus der Gruppe war auch wirklich hilfreich (zumindest empfand ich es so) und mein Eindruck war auch, dass es von den Einzelnen positiv aufgenommen wurde. Nach diesem ersten Live-Test der Vorschläge wurde das Skript noch einmal überarbeitet und wieder ausführlich kommentiert. Da ich immer zeitnah antworten wollte, ist das durchaus eine Herausforderung seitenlange Texte zu lesen und Anmerkungen zu machen. Grundsätzlich ist mein Feedback in diesem Seminar aber nicht auf diese Zeitpunkte beschränkt. Einzelne Gruppen haben die von mir angebotene Möglichkeit, sich jederzeit Zwischenfeedbacks zu holen, gerne angenommen. Aber das wird es wohl immer geben, Leute, die mehr Rückmeldung brauchen und Leute, die eher selbsständig arbeiten. Für mich ist beides total okay! So lange am Ende das Ergebnis stimmt. ;)

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