meinVZ
Februar 28, 2008 at 9:53 (Gedanken, Uni & Co, Web 2.0, Werbung) (Altruismus, meinVZ, Social Software, StudiVZ, Web 2.0)
Die kreativen Köpfe beim StudiVZ sind wirklich zu bewundern. Jetzt kommen sie mit „meinVZ“ daher – da dürfen sich die ganzen Nicht- (mehr) Studis, die bislang ihr Unwesen im Netzwerk treiben, outen. „Hallo, mein Name ist Hützelmützel und ich bin ein Nicht-Student.“ Soviel soziales Interesse, ja soviel Verständnis für die latenten Schuldgefühle der eigentlich im zielgruppenunpassenden Netzwerk gefangenen User hätte ich dem StudiVZ gar nicht zugetraut. Ändern tut sich optisch wohl nix. Nun gut, jetzt sieht man gleich, wer zur vermeintlichen Bildungselite des Landes gehört und wer nicht, aber sonst? Wieder mal viel Wind um nix. Obwohl… Für die Macher lohnt sich diese weitere Aufgliederung natürlich schon – zielgruppenspezifische Werbung ist somit ja noch besser möglich. Die kritische Masse wird auf der millionenfach besuchten Seite definitiv erreicht. Gehen wir davon aus, dass ein ehemaliger Student über ein besseres Einkommen als der Ottonormalstudent verfügt, dann kann ich mir gut vorstellen, dass dieser Personenkreis in Zukunft mit besonders netten Angeboten bedacht wird. Ach wie schön…und das alles aus purem Altruismus.


Sandra Hofhues sagte,
Februar 28, 2008 um 12:35
Das ist doch alles ganz anders. Es werden ganz besondere Brains, nämlich Young Professionals angesprochen! Noch nicht gewusst?
Viele Grüße,
Sandra
Timo sagte,
März 1, 2008 um 2:49
Hallo Tara,
du musst das so sehen: Jetzt habe auch ich als Ex-Student mich sozusagen legal an den VZs zu beteiligen. Ich muss nur dran denken, gaaaanz schnell nach der Registrierung die Werbung zu deaktivieren…
Gruß
Timo
taragramm sagte,
März 1, 2008 um 3:13
Hallo Timo,
das stimmt natürlich.
LG Tara